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Nordstjernen

Technische Daten

Baujahr:1920
Länge über Alles:23.00 m
Breite:4.55 m
Segelfläche:200.00 m2
Heimathafen:Fischereihafen Möltenort (Kieler Förde)
Fahrgebiete:Ostsee, Nordsee
Kojenanzahl:10
Tages- und: 
Abendfahrtgäste:20

Ausstattung

Das Schiff wurde Anfang der 80er-Jahre in Dänemark umgebaut, wobei so viel wie möglich von der Originalstruktur erhalten blieb. Seitdem segelt es in den Sommermonaten mit Gästen in der Nord- und Ostsee und liegt im Winter im Harburger Binnenhafen.

Im Vorschiffsbereich befinden sich 10 Kojen, wovon jeweils 2 übereinander angeordnet sind, und entsprechender Stauraum in Form von Ablagefächern und Schränken. Der Salon ist ausgestattet mit 2 Tischen, 12 Sitzplätzen und Ölheizung. Das geräumige Bad verfügt über ein WC und einen Waschtisch.

Im Motorenraum befinden sich neben der Hauptmaschine die Tanks für Diesel und Frischwasser sowie der Abwassertank.

Im separaten Navigationsraum befinden sich zwei weitere Kojen für die Besatzung sowie die nautische Literatur und die Navigationsinstrumente (GPS- und Navtex-Gerät, UKW-Sprechfunk, Radargerät, Echolot, Windmessanlage, etc. gem. Sicherheitsstandard).

Allgemeines

Die Nordstjernen ist eine Gaffelketsch/Galeasse aus Eiche und Nadelholz auf Eichenspanten. Zum Segeln können Flieger, Klüver, Fock, Gaffelgroß, Großtop, Besan und Besantop gesetzt werden.

Die Nordstjernen fährt als Traditionsschiff unter der Aufsicht der Gemeinsamen Sicherheitskommision für historische Wasserfahrzeuge (GSHW). Sie hat das Sicherheitszeugnis der BG Verkehr nach den Vorschriften der Schiffssicherheitsverordnung (SchSV 1998).

Etwa ab Mitte April bis Ende September jeden Jahres bietet die Nordstjernen Einzel- und Gruppenbuchungen an für Tages-, Wochenend-, Wochen- und 14-tägige Törns. Verpflegung gemäß Absprache.

Geschichte

Die Nordstjernen wurde 1920 als Snurrewadenkutter unter diesem Namen und mit der Baunummer 59 auf der Werft Gebrüder Nipper in Skagen gebaut.

Sie ist einer der wenigen noch erhalten gebliebenen sogenannten dänischen Haikutter. Dieser Name bezieht sich weniger auf die Art der gefangenen Fische, wie man vermuten könnte, als vielmehr auf einen bestimmten Mechanisierungsgrad des Schiffes. Die Nordstjernen hat von Anfang an einen Motor gehabt und konnte so die beiden Enden des Netzes, die Snurrewade, ohne Hilfe eines Beibootes, der Snurrejolle, bedienen. Für ihre damals noch segelnden Konkurrenten erschien dieses Verhalten bedrohlich, da viel effektiver, und es bürgerte sich für die neuen Schiffe der Ausdruck "Haie" ein. Man bezeichnet diesen Schiffstyp heute nach Stellung der Masten als Gaffelketsch oder Galeasse, wobei der ehemalige Haikutter an der Rumpfform immer noch erkennbar ist.

Um ihr den Weg auf eine Abwrackwerft zu ersparen, wurde sie nach Beendigung ihres langen Fischereilebens zum Freizeitschiff umgebaut. Durch die Törns während der Sommermonate und mithilfe der zahlenden Gäste soll sie als schwimmendes Museum und lebendiges Exponat der nordeuropäischen Industrie- und Fischereigeschichte für die Zukunft erhalten werden.

Im August 2015 konnte der 95. Geburtstag der Nordstjernen gefeiert werden.

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