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Landrath Küster

Technische Daten

Baujahr:1889
Länge über Alles:27.00 m
Breite:6.00 m
Segelfläche:210.00 m2
Heimathafen:Hamburg-Finkenwerder
Fahrgebiete:Elbe, Ostsee
Kojenanzahl:0
Tages- und: 
Abendfahrtgäste:25

Ausstattung

Der Landrath Küster ist das maritime Denkmal eines Finkenwerder Hochseekutters. Er wurde so restauriert, dass er heute wieder den originalen Zustand, den diese Kutter in den 20er Jahren hatten, aufweist. Aus diesem Grund gibt es, außer für die Crew an Bord, auch keine Übernachtungsmöglichkeiten.

Ebenso sind die Möglichkeiten, während des Fahrens warme Speisen zuzubereiten, etwas eingeschränkt, aber nicht unmöglich. Rustikales Geschirr und ebensolche Gläser sowie Besteck sind in ausreichender Menge vorhanden.
Eigenverpflegung bzw. die Versorgung durch Cateringfirmen ist ausdrücklich erlaubt. Die Getränkeausstattung an Bord ist am Eigenbedarf der Crews ausgerichtet, beinhaltet also nur einfache Getränke, Kaffee und Tee.

Allgemeines

Der Landrath Küster  ist ein Traditonssegelschiff unter deutscher Flagge
Er ist als 1 ½ Master geriggt und fährt voll besegelt unter Groß, Besan, Top, Fock und Klüversegel.
Die Sicherheitseinrichtungen und die nautisch technischen Geräte entsprechen den modernsten Vorschriften für Schiffe, die Passagiere befördern. Das Schiff ist als maritimes Baudenkmal anerkannt und wird nicht kommerziell betrieben.
Der Landrath Küster hat - eine Besonderheit - noch die sogenannte Bünn. Das ist eine Art riesiger, sechs Tonnen Wasser fassender Fischkasten, dessen Wasservorrat sich während der Fahrt durch Löcher im  Bereich der Bünn im Schiffsboden ständig frisch hält.

Die Crew arbeitet ehrenamtlich und ist sehr engagiert, das Schiff in seiner ursprünglichen Art zu erhalten.

Der Landrath Küster ist ideal für schöne Tages- und Abendfahrten auf der Elbe ab/an Hamburg-Finkenwerder, aber natürlich auch beliebt für Fahrten zum Hamburger Hafengeburtstag oder zur Kieler Woche.

Geschichte

Der Hochseekutter Landrath Küster, Fischereinummer HF 231, wurde im Jahre 1889 auf der Sietas Werft in Hamburg-Neuenfelde für zwei Brüder aus Cranz als Fischereifahrzeug für die Hochseefischerei in der Nord- und Ostsee gebaut.

Der Name erinnert an den preußischen Beamten und Landrat des damaligen Landkreises. Der setzte sich für die Bauzuschüsse ein, die auch damals schon benötigt und vergeben wurden. Anders als bei den meisten anderen in weiblicher Anrede bezeichneten Schiffen sprach man an der Küste immer von "dem Landrath". 
Der Landrath wechselte bis 1971 mehrfach die oder den Besitzer und einmal, als er nach Cuxhaven verkauft wurde, auch die Fischereinummer, nie jedoch den Namen!

Als er 1971 nach über 80 Jahren als Fischereifahrzeug aus der Fahrt ging, war er das älteste deutsche Fischereifahrzeug. Verschiedene Eigner versuchten, ihn zu einer Art Lustschiff umzubauen, was jedoch nicht gelang bzw. letztlich auch an Geldmangel scheiterte.

1991 in Holland wieder entdeckt, wurde er im Rahmen von Arbeitsbeschaffungs- und Ausbildungsmaßnahmen vom Verein Jugend in Hamburg restauriert und ist seit 1996 wieder in Fahrt. Eigentümer ist eine Hamburger Stiftung. Betrieben wird das Schiff von einem Verein und wahrscheinlich einer Besonderheit in der Oldtimerszene - diesem Verein gehören etliche ehemalige Finkenwerder Fischer und ihm gehören viele ehemalige Seeleute an. Details der Geschichte sind in einem Buch zu lesen, das an Bord erhältlich ist. Fragen beantwortet die Crew gern.

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