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Nobile

Technische Daten

Baujahr:1919
Länge über Alles:38.50 m
Breite:6.84 m
Segelfläche:500.00 m2
Heimathafen:Wolgast
Fahrgebiete:Ostsee
Kojenanzahl:15
Tages- und: 
Abendfahrtgäste:36

Ausstattung

Unter Deck befindet sich ein Salon mit zwei gemütlichen Sitzecken um zwei große Tische herum. Hier finden bis zu 25 Personen Platz – nicht nur bei Schietwetter. Aus der gut sortierten Schiffsbar können sich Gäste mit diversen Getränken und Knabbereien versorgen.

In der traditionellen, mittschiffs unter Deck gelegenen Kombüse werden Heiß- und Kaltgetränke sowie belegte Brote und/oder Kuchen für die Gäste zubereitet.

Für Mehrtagestörns verfügt das Schiff unter Deck über insgesamt 15 Gäste-Kojen, die sich auf zwei Kammern verteilen. Zwei weitere Kojen lassen sich bei Bedarf einrichten.

Allgemeines

Nobile ist ein Einmast-Gaffelsegler von 38,5 Metern Länge. Mit seinem knapp 36 Meter hohen Mast ist das Schiff im Hafen wie auf See eine eindrucksvolle Erscheinung. Sein schlanker, eleganter Rumpf und die ca. 500 qm Segelfläche machen es zu einem sehr schnellen Traditionsschiff, das seinem Beinamen "Rennkutter" immer wieder alle Ehre macht.

Das Schiff wurde Anfang der 1990er Jahre mit einem Rigg in der Art der sogenannten "Americas-Cupper" aus den 1920er Jahren als Traditionsschiff um- und wiederaufgebaut. Damit bietet der Rennkutter Nobile klassische (Mit-)Segelerlebnisse in den Dimensionen, die auf diesen alten Rennyachten üblich waren. Mitsegler können und sollen daher beim Segelbetrieb mit Hand anlegen.

Das Schiff ist bei ausgewählten maritimen Events dabei und bietet hier für bis zu 36 Personen Tagesfahrten und/oder Kurztörns an. Dabei besteht nicht nur für Einzelpersonen und kleinere Gruppen die Möglichkeit, sich auf einer Tagesfahrt mit einzubuchen. Gruppen können die Nobile für die angebotenen Tagesfahrten auch voll chartern.

Die Nobile ist ein Traditionssegelschiff unter deutscher Flagge und wird von einem gemeinnützigen Verein nicht kommerziell betrieben. Die Crew arbeitet ehrenamtlich und ist sehr engagiert, um das Schiff in seiner ursprünglichen Form erhalten zu können.

Mehrtagesfahrten werden ausschließlich zum Zweck der Segeltraditionspflege und der Segelausbildung überwiegend mit Jugendlichen durchgeführt.

Geschichte

Im Jahr 1919 in Lowestoft in England als zweimastiger Kutter (Logger) für die Schlepp- und Treibnetzfischerei gebaut und unter dem Namen Kathleen vom Stapel gelaufen, blickt das Schiff auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück.

Nach einigen Havarien in den 1930er Jahren und sogar Kriegsbeschuss im Jahre 1940 wurde das Schiff 1947 nach Kristiansund in Norwegen verkauft, wo es unter dem Namen Jødnafjell zunächst weiter für die Küstenfischerei eingesetzt wurde. 1985 ging das Schiff nach Trondheim, von wo aus es, jetzt ohne Masten, bis zu seiner Stilllegung Ende der 1980er Jahre als Dynamitfrachter eingesetzt wurde.

Bootsbaumeister Detlev Löll entdeckte den alten Rumpf und holte ihn 1993 nach Wolgast. Im Rahmen von ABM-Maßnahmen wurde das Schiff auf der Peene Werft im Stil eines "Americas Cuppers", einer typischen Rennyacht der 1920er Jahre, um- und wiederaufgebaut.

Am 27.05.1995 wurde das schnelle Traditionsschiff schließlich nach dem italienischen Luftschiffpionier und Nordpolforscher Umberto Nobile auf den Namen Nobile getauft.

Heute gehört die Nobile der Stadt Wolgast und wird von einem gemeinnützigen Förderverein betrieben.

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